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Film Kunst Grafik (Trailer) - 03.09.2007
Die Verleihunternehmen Neue Filmkunst Walter Kirchner und Atlas Film setzen sich ab Mitte der 50er und Anfang der 60er Jahre zum Ziel, die junge Bundesrepublik mit anspruchsvollen Filmen zu versorgen. Werke von Ulrich Schamoni oder Francois Truffaut werden erstaufgeführt, Klassiker wie Goldrausch, Das Cabinett des Dr. Caligari oder Zwölf Uhr mittags erneut in die Kinos gebracht. Revolutionär sind die Werbekampagnen der ambitionierten Verleiher: Zu jedem Film entsteht ein grafisches Gesamtkonzept, das Filmplakat, Begleitheft, Vorspann und Trailer umfaßt. Die Grafiker-Elite dieser Zeit übernimmt die Gestaltung. Darunter Karl Oskar Blase, Heinz Edelmann, Fritz und Dorothea Fischer-Nosbisch, Hans Hillmann, Jan Lenica, Isolde Monson-Baumgart und Gunter Rambow. Ihnen wird vollkommene künstlerische Freiheit gewährt, ein Novum in der deutschen Filmwerbung. Die moderne Grafik wird bald zum Markenzeichen der Verleihfirmen und findet internationale Anerkennung. Mit ihren Werbestrategien setzten "Neue Filmkunst Walter Kirchner" und "Atlas Film" neue Maßstäbe. Die Geschichte der neuen deutschen Filmgrafik der 1960er Jahre ist somit auch ein wichtiges Dokument des Aufbruchs im kulturellen Leben der jungen Bundesrepublik der Nachkriegszeit. 10 Studierende des Fachbereichs Design der Fachhochschule Düsseldorf haben es sich gemeinsam mit drei Professoren zur Aufgabe gemacht, diese Ära zu recherchieren, aufzuarbeiten und zu dokumentieren. In einer Ausstellung, einem Buch und einer Filmdokumentation wird das Thema umfassend dargestellt.
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Karl Valentin - Filmpionier und Medienhandwerker - 31.01.2007
Karl Valentin begann seine Karriere als »lebende Karikatur« auf den Münchener Volkssängerbühnen des frühen 20.Jahrhunderts. Der 1882 geborene gelernte Schreiner blieb Zeit seines Lebens ein »Medienhandwerker«. Schon 1902 verulkte er in seiner Soloszene »Telefon-Schmerzen« die akustischen und technischen Probleme fernmündlicher Verständigung. 1903 ging er mit einer selbst gebastelten Musikmaschine auf Tournee. Valentin hinterließ nach seinem Tod 1948 über 400 Titel; Monologe, Dialoge, Soloszenen, Einakter, zwei abendfüllende Bühnenstücke und über 30 Filme. Ein Dutzend Titel sind bis heute verschollen. Die Ausstellung im Filmmuseum Düsseldorf konzentriert sich auf den komplexen Medienbezug seines Werks. Karl Valentins groteske Bühnen-, Film- und Sprachwelt, sein experimentelles, komisches Spiel mit Medieneffekten wird in über 300 Exponaten präsentiert. Zu sehen sind Fotos, Original-Handschriften, Typoskripte, Briefe, Zeichnungen, Plakate, Dia-Schauen, Schallplatten und Filme. In einem kleinen Kinoraum werden einige seiner schönsten erhaltenen Stumm- und Tonfilme gezeigt. Nicht realisierte Kinoprojekte sind in Text und Bild präsent. Die Ausstellung zu Karl Valentins 125. Geburtstag greift auf seinen Nachlass zurück, der in der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität Köln aufbewahrt wird. Er wird erstmals umfassend öffentlich präsentiert.
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Lola, Lenin und die Cineasten [AAC mit Bildern] - 02.07.2006
In dieser Episode verschafft Ihnen der Stellvertretende Leiter des Filmmuseums und Kurator Matthias Knop einen Einblick in die Sonderausstellung 'Lola, Lenin und die Cineasten'. Sein Kommentar wird nun durch zahlreiche Fotos aus der Austellung ergänzt.
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Lola, Lenin und die Cineasten - Das Phänomen X Filme - 29.05.2006
In dieser ersten Episode unseres Podcasts verschafft Ihnen der Stellvertretende Leiter des Filmmuseums und Kurator Matthias Knop einen ersten Einblick in die Sonderausstellung 'Lola, Lenin und die Cineasten'. Viel Vergnügen.
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