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Turbo-Festplatten mit Lasertechnik - 11.02.2012
Punktuelle Hitze kann Magnet-Bits umpolen. Von Klaus Herbst. SWR2 Campus vom 11.02.2012. Bis weit in die 1990er Jahre hatten Computerfestplatten eine Speicherkapazität von maximal einigen hundert Megabyte. Damit käme man heute z. B. als Hobbyfotograf nicht mehr weit. Denn ein einziges Bild einer hochauflösenden Kamera beansprucht etwa 25 Megabyte. D. h. mit einigen Dutzend Bildern wäre eine solche alte Harddisk bereits randvoll. Dann haben Peter Grünberg und sein französischer Kollege Albert Fert 1988 unabhängig voneinander den sogenannten Riesenmagnetowiderstandseffekt entdeckt. Und damit ist es binnen eines Jahrzehntes möglich geworden, die Speicherkapazität von Festplatten auf mehr als das Tausendfache zu steigern. Dafür bekamen die beiden 2007 den Nobelpreis in Physik. Und nun melden Forscher einen weiteren Durchbruch. Wieder eine Steigerung um den Faktor Tausend. Allerdings nicht bei der Speicherkapazität, sondern bei der Geschwindigkeit, mit der sich Daten auf Festplatten schreiben lassen. Klaus Herbst hat nachgefragt.
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10 Jahre Juniorprofessur - 11.02.2012
Wie erfolgreich ist der kurze Weg zum Hochschullehrer? Von Anja Braun. SWR2 Campus vom 11.02.2012. Der Aufstieg zum Universitätsprofessor war in Deutschland noch bis vor wenigen Jahren äußerst langwierig und mühsam. Und obendrein höchst risikoreich. Denn: das Studium inklusive Promotion dauert schon mal bis zu 10 Jahre. Für die Habilitation brauchte man oft nochmal so lang. So dass die Bewerber im Schnitt knapp 40 Jahre alt wurden, bis sie auch nur die formalen Voraussetzungen für eine Berufung zum Professor erfüllt haben. Und wer dann nicht zum Zug kam, hatte ein massives Problem. Für den Arbeitsmarkt waren diese Kandidaten oft überqualifiziert, vor allem aber zu alt. Um das zu ändern hat man hierzulande vor 10 Jahren die sogenannte Juniorprofessur geschaffen. Eine Art Abkürzung für die bis dahin unvermeidliche Ochsentour. Welche Erfahrungen man damit bislang gesammelt hat, erfahren Sie von Anja Braun.
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Neues vom "Klassiker" der Bionik - 11.02.2012
Haifisch-Haut sorgt für zusätzlichen Schub. Von Ralf Krauter. SWR2 Campus vom 11.02.2012. Seit eh und je lassen sich Tüftler und Erfinder von der Natur inspirieren. So waren die ersten Flügel, mit denen sich Menschen in die Lüfte schwingen wollten, schlicht denen der Vögel abgeschaut und nachgebaut. Aber wie man weiß, hat das nicht funktioniert. Erfolgreicher waren da schon die diversen Maschinen, die Leonardo da Vinci nach dem Vorbild der Natur konstruiert hat. Aber erst seit etwa 50 Jahren wird dieses Abkupfern von der Natur systematisch betrieben und hat auch einen eigenen Namen. Bionik: also eine Synthese aus Biologie und Technik. Ein Klassiker dieser Disziplin ist die Haifisch-Haut. Zunächst hat man entdeckt, wie sie den Strömungswiderstand dieser Fische drastisch verringert. Das Geheimnis liegt in den unzähligen messerscharfen Schuppen, die die Haifisch-Haut bedecken. Und das lässt sich z. B. auf Flugzeuge und Schiffe übertragen, um Sprit zu sparen. Dieselben Schuppen verhindern auch, dass sich allerlei Meeresgetier auf Schiffsrümpfen ansiedelt. Beide Effekte sind lange bekannt. Doch die Haifischhaut hat offenbar noch mehr Überraschungen zu bieten. Wissenschaftler der Harvard University in Cambridge, USA berichten darüber in der aktuellen Ausgabe des Journal of Experimental Biology.
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Fasten gegen den Krebs - 11.02.2012
Kalorienreduktion unterstützt die Chemotherapie. Von Ulrike Till. SWR2 Campus vom 11.02.2012. Gelegentliches Fasten kann das Wohlbefinden steigern und auch die geistige Leistungsfähigkeit, das ist eine alte Erfahrung der Menschheit. Kalorienreduktion und speziell der Verzicht auf Kohlehydrate verlängert zudem die Lebenserwartung - und zwar drastisch - zumindest bei Fadenwürmern. Das hat man schon vor vielen Jahren herausgefunden. Und in dieser Woche ist in der amerikanischen Fachzeitschrift science translational medicine eine weitere verblüffende Wirkung des Fastens nachzulesen. Bei Experimenten mit Mäusen hat man nämlich festgestellt, dass zweitägiges Fasten auch diverse Krebserkrankungen positiv beeinflussen kann. Und zwar alleine - oder - noch besser - gemeinsam mit einer Chemotherapie.
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